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Geht es auch ohne Betablocker?

C.L aus Dortmund, eine Teilnehmerin unseres Trainingssystems: Abnehmen mit „In 7 Monaten zum Traumgewicht“, erlebte bereits nach einem Monat eine kleine Überraschung.

Viele Jahre musste sie regelmäßig morgends ihre Betablocker nehmen.
Nach rund einem Monat vergaß sie diese Einnahme und stellte erst mittags fest:

"Ich habe ja meine Betablocker vergessen, aber trotzdem fühle ich mich gut und fit".

Nach Rücksprache und Untersuchung durch Ihre Ärztin durfte sie auf Ihre Betablocker verzichten.


Für die meisten Übenden von Entspannungstraining, Yoga, Zen oder ähnlichen Techniken ist dieses Ergebnis nichts Besonderes. Jeder, selbst Ungeübte können innerhalb weniger Minuten durch entspannendes, ruhiges, langsames Atmen erleben, wie sich Puls und Blutdruck reduzieren.

Ich kenne aus meinem eigenen Verwandtenkreis folgende Aussage einer Medizinerin bei Bluthochdurck:
"Diese Betalblocker müssen sie jetzt ihr Leben lang nehmen"!

Zum Glück wurde auf diese Medizinerin nicht gehört, sondern mit Sport, frischer Luft und ähnlichen Maßnahmen begonnen...!

 

Glauben Sie mir jeder Sportmediziner wird Ihnen bestätigen
80 % der Betalblocker gehören überall hin, nur nicht in Ihren Körper!


Vor Jahren sagte schon der legendäre Professor Hollmann von der
Sporthochschule Köln:"
Die beste Pille für Gesundheit ist schon erfunden...angepassetes Training!"

 


Gegen Bluthochdruck hilft statt Medikation
auch Meditation

31.05.2005 - (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Eine Meditation in Kombination mit Atemtechniken kann erhöhten Blutdruck senken.
Das haben Mediziner von der Uni Würzburg in einer Studie herausgefunden.

Bei ihren Testpersonen schlug eine christliche kontemplative Meditation so gut an, 
wie dies sonst nur durch eine Behandlung mit Arzneimitteln erreicht werden kann.
Wird die Therapie bei zu hohem Blutdruck künftig also auf Meditation setzen statt   
auf Medikation? Ganz so allgemein lässt sich das wohl nicht sagen. Zum einen gilt 
das Ergebnis der Würzburger Mediziner Wolfram Voelker, Paul Manikonda,
Stefan Störk und Simone Toegel nur für Patienten, deren Bluthochdruck leicht bis
mittelschwer und durch Stress bedingt ist. Außerdem nahmen die Versuchsperso-
nen freiwillig an der Studie teil, standen der Meditation also aufgeschlossen gegen-
über - und eine solch positive Einstellung kann das Ergebnis einer medizinischen
Studie beeinflussen.
Aber dennoch: Die Ergebnisse waren eindeutig und statistisch signifikant, wie
Voelker betont.
52 Blutdruck-Patienten wurden nach dem Zufallsprinzip entweder der Meditations-

gruppe zugeteilt oder einer Vergleichsgruppe, die nicht meditierte. Erstere absol-
vierte im Würzburger Benediktinerkloster unter Anleitung eine christlich geprägte,
ganzheitliche kontemplative Meditation und übte spirituelle Atemtechniken ein.
Nach vier Wochen Einführung und weiteren vier Wochen Meditation (zwei Mal pro
Tag jeweils 40 Minuten) war der Blutdruck der Teilnehmer so stark gesunken,
"wie man es sonst nur mit Medikamenten hinbekommt", sagt der Professor von der
Medizinischen Universitätsklinik. "Die Patienten fühlten sich außerdem besser, weil
es keine Nebenwirkungen gab, wie sie bei Medikamenten nicht selten auftreten."
Die blutdrucksenkende Wirkung der Meditation war insbesondere auch unter den
Bedingungen eines Stress-Tests nachweisbar, der in der Uniklinik durchgeführt
wurde. Bei der Vergleichsgruppe, in der nicht meditiert worden war, blieb der Blut-
druck dagegen unverändert hoch. Wie die Meditation diesen positiven Effekt bewirkt,
ist bislang nicht genau erklärbar. "Womöglich werden die bei Hochdruck-Patienten
zusammengezogenen und dadurch verengten Blutgefäße durch einen positiven
Effekt der Meditation auf das vegetative Nervensystem entspannt", so eine Mut-
maßung. Denkbar ist auch, dass das Gehirn unter dem Einfluss der Meditation
die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt.
Die Mediziner wollen nun in weiteren Studien untersuchen, ob der Effekt der
Meditation auch über längere Zeit nachweisbar bleibt und welche Patienten am
besten darauf ansprechen. Ebenso ist noch unklar, ob die Meditation dazu beitragen
kann, blutdrucksenkende Medikamente einzusparen: Viele Menschen, die an
schweren Formen des Bluthochdrucks leiden, müssen täglich bis zu fünf
verschiedene Arzneimittel nehmen. Mit Hilfe der Meditation ließe sich diese Menge
vielleicht verringern, hoffen die Wissenschaftler.
Die Würzburger Mediziner haben ihre Studie am 16. Mai auf dem Internationalen
Hypertonie-Kongress in San Francisco erstmals dem Fachpublikum vorgestellt. 
Die Ergebnisse wurden außerdem bei der US-Fachzeitschrift
"Journal of the American Medical Association" (JAMA) zur Publikation eingereicht.

Paul Manikonda hat die Hauptarbeit bei der Durchführung dieser aufwändigen
Studie geleistet, die
nur dank der finanziellen Unterstützung der Diözese Würzburg möglich war.
Der Pfarrer und Arzt verfolgt an der Universitätsklinik nach eigenem Bekunden
das Anliegen vieler Menschen, "eine spirituelle und ganzheitliche Therapie zu
entwickeln und in die Wissenschaft zu integrieren".

Weitere Informationen: Prof. Dr. Wolfram Voelker, T (0931) 201-36328  
Fax (0931) 201-36291, E-Mail:
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